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Walter Haettenschweiler Linthebene 1966
Aktueller Standort
Stadthaus, Gubelstrasse 22, 6301 Zug, 3. OG Ost, Finanzdepartement
Walter Friedrich Haettenschweiler wird 1933 in Zug geboren, besucht in den 1950er-Jahren die Kunstgewerbeschule Zürich und ist anschliessend lange als Grafiker mit eigenem Studio in Zug tätig. Durch seine zeitweise Tätigkeit als Mitherausgeber von Lettera, einer Sammlung von Titelschriften, erlangt er internationale Bekanntheit. Auch seine eigene Schrift «Schmalfette Grotesk» findet weltweit Anklang, nachdem sie bereits 1954 in Lettera publiziert wird. Heute ist sie unter dem Namen «Haettenschweiler» von Microsoft patentiert und zugänglich. Neben seiner grafischen Arbeit ist Walter Haettenschweiler jedoch auch als Illustrator, Kunstmaler und Plastiker aktiv. In der Region Zug setzt er viele Kunst am Bau-Projekte um, darunter Wandgestaltungen für das Hallenbad Herti sowie eine Figurengruppe für die Reformierte Kirche Zug. Haettenschweiler pflegt enge Kontakte zum Zuger Künstler Hans Potthof, verbringt mit ihm einige Zeit in der Bretagne und teilt dessen künstlerisches Vorgehen, Landschaftsmalereien anhand einfacher Skizzen und aus der Erinnerung im Atelier anzufertigen. Zu Haettenschweilers Wahlmotiven gehören meist Alltagsszenen, Landschaften und Portraits. Auch fertigt er eine Serie von Zirkusbildern an, die er zum Teil auf Zeitungspapier malt. Neben diesen figurativen Werken entstehen in diversen Experimenten auch neo-dadaistische Skulpturen, abstrahierte Landschaften und formale Kompositionen mit Airbrush und Schablonen.
Gattung
Material / Technik
Masse
Rahmenmass (H x B): 54.4 x 68.2 cm
Inventarnummern
KS 11