Anna Maria Bürgi
Ohne Titel
1974
Aktueller Standort
Stadthaus, Gubelstrasse 22, 6301 Zug, 2. OG, Baudepartement
Anna-Maria Bürgi wächst in der Zentralschweiz auf und findet über eine Dekorationsausbildung sowie einen Umzug nach Zürich schliesslich zur Kunst. In den 1950er-Jahren beginnt sie zu malen und widmet sich, unter dem Einfluss von Oskar Dalvit und als eine der wenigen Frauen zu dieser Zeit, der abstrakten Malerei. Es entstehen dabei Werke mit seriellen Strukturen, visuellen Rhythmen und verschwimmenden geometrischen Elementen, welche den Einfluss von Musik auf Bürgis Kunst schon früh widerspiegeln. Auch das eigene Seelenleben und, insbesondere seit den 1970er-Jahren, eine Auseinandersetzung mit Zen-Meditation und östlicher Philosophie bringt Anna-Maria Bürgi in ihren Werken zum Ausdruck. Die Künstlerin erschafft «Malbücher», in denen Zeichnungen, Kurztexte sowie Aquarelle Platz finden. Ihre Bildsprache ist geprägt durch grossflächige, dynamische Form- und Farbbewegungen, die als unmittelbarer körperlicher Ausdruck ihrer Gedankenwelt verstanden werden können.
Gattung
Material / Technik
Masse
Rahmenmass (H x B): 95.3 x 64.3 cm
Inventarnummern
KS 554