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Helena Krähenbühl Tuch Nr. V 2002
Aktueller Standort
Stadthaus, Gubelstrasse 22, 6301 Zug, EG
Helena Krähenbühl wird 1944 im Kanton Zug geboren. Reisen führen sie nach Kopenhagen und London, wo sie das Royal College of Art besucht. Die Werke der Künstlerin werden seit den 1980er-Jahren lokal und international ausgestellt und sie prägt die Stadt Zug nicht nur mit ihrer Kunst, sondern auch durch die Gründung des Vorschulkindergartens und Malateliers ""Kinderhütte"". In ihrem künstlerischen Schaffen wird Helena Krähenbühl inspiriert von Materialien, die Geschichten erzählen und Erinnerungen wecken. Dabei handelt es sich meist um Papier, Textilien oder Fundstücke aus anderen Werkstoffen, welche aus einer bestimmten Zeit stammen und mit persönlichen Erlebnissen in Verbindung stehen. Ihre Arbeiten basieren weniger auf klaren Vorstellungen und Erwartungen als vielmehr auf einem stetigen Prozess der Weiterentwicklung über mehrere Jahre und mit verschiedenen Techniken. So setzt sie beispielsweise textile Kompositionen der Witterung aus und macht die Natur zur Mitgestalterin ihrer Kunst. Viele ihrer Werke lassen sich der textilen Kunst zuordnen; so schafft sie wandfüllende Patchworkinstallationen, Strickobjekte oder Assemblagen und Collagen aus diversen Materialien. Den traditionell weiblich konnotierten und vielfach abgewerteten Handarbeitstechniken setzt Krähenbühl dabei immer wieder starke Kontraste entgegen, indem sie beispielsweise Kupferdraht als Strickgarn nutzt. Oft stehen auch Prozesse wie Umwandlungen, bewusste Veränderungen und andere zeitbezogene Gedankengänge thematisch im Zentrum ihrer Werke und wecken bei den Betrachtenden eine Vielzahl an Emotionen und Assoziationen.
Material / Technik
Masse
Objektmass (H x B): 250 x 259 cm
Inventarnummern
KS 1550