Eugen Hotz
Komposition
1975
Aktueller Standort
Stadthaus, Gubelstrasse 22, 6301 Zug, EG West, Einwohnerdienste
Eugen Hotz wird 1917 in Baar geboren und wächst in der Gemeinde auf. Ab 1933 besucht er die Kunstgewerbeschule in Zürich, bevor er zuerst in Basel als Grafiker tätig ist und schliesslich zur Zeit des Zweiten Weltkriegs wiederholt militärischen Aktivdienst leisten muss. Seine künstlerische Tätigkeit zeigt sich währenddessen nicht nur in Bemalungen von Schildwachhäuschen und Soldatenstuben, sondern auch ausserhalb des Militärdienstes im wachsenden Interesse an ihm als Künstler. In seinem Elternhaus, dem Gasthaus Kreuz in Baar, richtet er sein Grafikatelier ein und ist ab den 1940er-Jahren Mitglied der «Freien Zuger Künstler» (u.a. neben Hans Potthof, Fritz Thalmann, Fritz Wotruba). In seinem kreativen Schaffen widmet sich Hotz oftmals Altem und Vergessenem, und baut darauf Neues auf. So gestaltet er im Jahr 1942 auch das neue Wappen der Gemeinde Baar, welches den aus Überlieferungen bekannten Baarer Turm und das Turmkreuz der Martinskirche zeigt. An der Alpenstrasse in Zug realisiert er 1944 mit dem Sgraffito des Sankt Christoforus das mittlerweile älteste Kunst am Bau-Projekt der Stadt Zug. Eugen Hotz prägt die Region jedoch auch in seiner Rolle als Mitbegründer der Baarer Räbefasnacht und der Gestaltung der «Räbegäuggel». Neben weiteren Auszeichnungen wird Eugen Hotz 1977 mit dem Kulturpreis des Kantons Zug geehrt. Heute fördert die Annemarie und Eugen Hotz-Stiftung weiterhin das kulturelle Leben in der Region und darüber hinaus.
Gattung
Material / Technik
Masse
Rahmenmass (H x B): 51 x 65.9 cm
Inventarnummern
KS 330
Schlagworte