Fritz Thalmann
Herbst am Zugersee
1978
Aktueller Standort
Stadthaus, Gubelstrasse 22, 6301 Zug, 3. OG West, Büro Stadtschreiber
Fritz Thalmann wird im Jahr 1900 im Toggenburg geboren und wächst in ländlicher Umgebung und nahe an der Natur auf, die ihn auch in seiner späteren künstlerischen Praxis als stetige Inspirationsquelle begleiten soll. Sein Werk umfasst insbesondere Landschaftsbilder und Naturdarstellungen; darunter Zeichnungen, Skizzen, Ölmalereien und später auch Aquarelle.
Thalmann kommt nach mehrjähriger Tätigkeit als Primarlehrer in St. Gallen im Jahr 1929 nach Zug, wo er, neben der neuen Arbeit als Kaufmann, seiner Leidenschaft der Malerei nachgeht, und durch den damaligen Zuger Regierungsrat Philipp Etter mit dem bekannten Porträtisten und Landschaftsmaler Meinrad Iten in Kontakt kommt. Neben ihm inspirieren und fördern Thalmann auch weitere Künstler, darunter Reinhold Kündig und Hermann Huber, sowie ab 1941 schliesslich die «Freien Zuger Künstler», zu denen auch Persönlichkeiten wie Eugen Hotz und Hans Potthof gehören. Die Künstlergruppe unternimmt nicht nur gemeinsame Kunstreisen und organisiert Ausstellungen, sondern bietet auch gegenseitige Impulse, Anregungen und Auseinandersetzungen.
Thalmanns Werke haben einen realistischen, teilweise auch impressionistischen Charakter und leben von Farbkonstellationen. Ab den 1960er-Jahren befasst sich der Künstler auch vertieft mit der Glasmalerei.
Gattung
Material / Technik
Masse
Rahmenmass (H x B): 36.5 x 46 cm
Inventarnummern
KS 363