Johann Michael Bossard
Mutter mit Kind (Leihgabe)
1905
Aktueller Standort
Stadthaus, Gubelstrasse 22, 6301 Zug, 3. OG Ost, Finanzdepartement
Johann Michael Bossards Leben beginnt 1874 in Zug, wo er später eine Ofenbauerlehre absolviert. Ab 1894 studiert er unter Wilhelm von Rümann Bildhauerei an der Kunstakademie in München, später folgt ein Studium der Malerei in Berlin sowie Reisen nach Italien. Neben seiner künstlerischen Praxis unterrichtet er von 1907 bis 1944 Bildhauerei an der Kunstgewerbeschule in Hamburg. Bossards bildhauerischen Arbeiten vereinen oft unterschiedliche Materialien und Farben. Daneben fertigt er Farblithografien, Radierungen, Zeichnungen und Illustrationen, sowie ein architektonisches Gesamtkunstwerk in der Lüneburger Heide.
Bossards Laufbahn und politische Haltung zog in der jüngeren Vergangenheit aufgrund seiner Nähe zum Nationalsozialismus in den 1930er-Jahren vermehrt die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich. Infolgedessen beauftragte die Stiftung Kunststätte Johann und Jutta Bossard 2021 das Institut für Zeitgeschichte damit, das Verhältnis des Künstlers und seiner Ehefrau zum Nationalsozialismus zu erforschen.
Gattung
Material / Technik
Masse
Objektmass (H x B x T): 71 x 22 x 22 cm
Inventarnummern
KS 1558