Max Huber
Ohne Titel
1975
Aktueller Standort
Stadthaus, Gubelstrasse 22, 6301 Zug, 1. OG, Soziales und Gesellschaft
Max Hubers künstlerisches Schaffen in den Bereichen Grafik, Fotografie und Malerei ist sowohl von einer hohen Akribie wie auch von Kreativität und Dynamik geprägt. 1919 in Baar geboren besucht er ab 1935 die Kunstgewerbeschule in Zürich unter Alfred Willimann (1900-1957) und absolviert anschliessend eine Grafiklehre. In Zürich prägen ihn die neuen Strömungen des Konstruktivismus und der Bauhaus-Bewegung; später wird er Mitglied der Künstlergruppe «Allianz» (u.a. mit Max Bill, Sophie Teuber-Arp, Hans Erni). Seine Tätigkeit als Grafiker führt ihn nach Mailand und die italienische Metropole ist für viele Jahre der Lebens- und Arbeitsmittelpunkt Hubers, wo er sich durch Ausstellungen, Wettbewerbe und Aufträge international einen Namen macht. In den 1960er-Jahren zieht er ins Tessin, wo sich heute das m.a.x. Museum insbesondere seinen grafischen Arbeiten widmet.
Neben Collagen, Fotomontagen, Drucktechniken und Experimenten in der Dunkelkammer gehören auch Malerei und Zeichnung zu Max Hubers künstlerischem Repertoire. In vielen seiner Arbeiten ist sein Interesse an der Jazzmusik als Inspirationsquelle zu erkennen: Einzelne Bildelemente fügen sich in einem Rhythmus zusammen, der wie eine visuelle Übersetzung von Jazzklängen erscheint; geometrische Perfektion wird von synkopierenden Dynamiken durchbrochen. Auch eine Bewegung des Bildmittelpunkts ist in seinen Arbeiten oft zu erkennen. Hubers verschiedene Werke verbindet ausserdem die Verortung in der abstrakt-konkreten Kunst.
Gattung
Material / Technik
Masse
Rahmenmass (H x B): 66.1 x 50.9 cm
Inventarnummern
KS 326
Schlagworte