Skip to main content
Ursula Bavier Ohne Titel (Abstrakte, kubistische Berglandschaft)
Aktueller Standort
Stadthaus, Gubelstrasse 22, 6301 Zug, 1. OG West, Soziales und Gesellschaft
Ursula Bavier wird 1918 in Chur geboren und besucht von 1939 bis 1943 die Kunstgewerbeschule in Zürich unter Ernst Keller. Dabei entwickelt sie eine eigene Bildsprache, die geprägt ist vom Grafischen, von Vereinfachung und von Stilisierung. In den 1940er-Jahren betreibt sie in Zürich ihr eigenes Grafikatelier und gestaltet Signete, Prospekte, Plakate, Briefmarken aber auch freie Arbeiten wie Tuschzeichnungen und Illustrationen. Um 1950 kommt sie schliesslich nach Zug und beginnt zunehmend im Aussenraum zu Zeichnen und Malen. Es entstehen Zeichnungen mit Rötel, Graphit und anderen Materialien, welche Stillleben, Menschen und Landschaften abbilden. Inspiriert ist sie dabei vielfach auch von Reisen. Insbesondere mit der für sie neuen Verwendung von Ölkreide wandelt sich Ursula Baviers Schaffen und das Malerische gewinnt Mitte der 1950er-Jahre zunehmend an Bedeutung. Im Allgemeinen zeigt ihre Laufbahn eine stetige Entwicklung von der Grafik hin zum freien Schaffen, wobei ihr Handwerk und der Fokus auf Form und Stilisierung durchgehend sichtbar bleibt.
Gattung
Material / Technik
Masse
Rahmenmass (H x B): 41.5 x 41.5 cm
Inventarnummern
KS 469